Der Kampf um das Schweizer Bankgeheimnis

Stefan Tobler

Seit der Zwischenkriegszeit verteidigte die Schweiz ihr steuerliches Bankgeheimnis erfolgreich gegen alle Kritik von innen und aussen, auch während der Finanzkrise von 2008. Nur fünf Jahre später bekannten sich der Bundesrat und die Schweizerische Bankiervereinigung zum automatischen Informations­austausch und gaben damit das Bankgeheimnis auf. Wie kam es zu dieser Kehrtwende? Der Soziologe und Wirtschafts­historiker Stefan Tobler rekonstruiert die Vorgänge, die den Finanzplatz Schweiz zwangen, das Geschäft mit dem Schwarzgeld aufzugeben.

  • Jahr: 2019
    Kunde: NZZ libro
    Leistung: Lektorat


«Am Beispiel der UBS erhielt die Weltöffentlichkeit erstmals Einblick in das Geschäft mit undeklarierten Geldern»